Die Geschlechter ... Mann - Frau - ?

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Themenersteller
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17. Apr

Die Geschlechter ... Mann - Frau - ?
Wie viele Geschlechter gibt es ? Warum kategorisieren wir?


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Super gemachte Sendung zu dem Thema, sehr empfehlenswert.

Wir lassen uns einfach in "männlich" und "weiblich" einteilen? Das denken wir – stimmt aber nicht! Was unser Geschlecht ausmacht, ist vielfältig: Hormone, Chromosomen, Anatomie, Geschlechtsorgane oder unser Gehirn. Dabei gibt es Variationen – so häufig, dass immer mehr Forscher das Geschlecht als Kontinuum betrachten, auf dem "weiblich" und "männlich" nur die Endpole sind. Aber was bedeutet das für uns? Autor/-in: Jakob Kneser, Dirk Gilson, Anke Rau, Angela Sommer, Georg Wieghaus, Pina Dietsche
 
 
17. Apr

Empfehlenswert
Vielen Dank für den tollen Beitrag!
Nach der Hälfte musste ich leider pausieren, aber werde heute Abend weiterschlauen.

Es ist ein sehr interessantes Experiment, super anzuschauen. Es stellt unser gesamtes Clusterdenken in Frage und zeigt, dass wir von Beginn an in Rollen gezwängt werden. Leider haben nur wenige das Glück zu erfahren, warum! Meiner Meinung nach würde es sehr viel weniger Depressionen und andere traurige Geschichten geben, wenn wir von einer Überkategorisierung weg kommen, und das nicht nur auf die Geschlechter bezogen. Wo wir hinschauen ist alles per Gesellschaft vordefiniert: Mann-Frau, Ruhiges angepasstes Kind-ADHS, Glücklich-Depressiv, Begabte gehen aufs Gymnasium- Unbegabte auf Gesamtschulen, Inländer-Ausländer,...

Unser größtes Problem in der Gesellschaft sind die Suche nach Antworten, der Mensch neigt dazu, sich Dinge die er nicht erklären kann, irgendwie erklärbar zu machen.

Wir scheuen das unbekannte und können nicht akzeptieren, dass jeder Mensch unterschiedlich und doch gleich ist.
 
 
17. Apr

Mich interessiert dieses Geschlechterdenken in Kategorien schon lange nicht mehr. Hauptsache ich weiß, wie ich mich sehe und vor alleem fühle und der Rest ist mir egal.
 
 
17. Apr

egal
Rugby du hast ja so recht.
Ich bin seit mehr als 35 Jahren öffentlich.
Man weiss nie wie ich komme-
Einfach human und das reicht als Definition

Meiner Meinung nach machen sich viele nur mit Ihrem drang zur Einordnung damit interressant udn versuch sich zu verkaufen.
Warum brauchen wir das denn?
 
Themenersteller
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17. Apr

Wer ist „wir“ ist hier die Frage.
Die Gesellschaft möchte klare Regeln und Normen ...
Eben auch die Kategorien männlich oder weiblich...
Warum ?
Vielleicht weil es für die meisten am einfachsten ist ?
 
 
17. Apr

ich sag doch...
...ganz nach meinem Motto, wo ja hier auch nach gefragt wird...das Geschlecht findet im Kopf statt, nicht zwischen den Beinen...
 
 
17. Apr

danke
Vielen Dank Amethyst75 für diesen tollen Beitrag!
Die Sendung hatte ich verpasst und würde mir wünschen, dass ihn hoffentlich noch viele sehen werden. Oft werden solche Sendungen ja auch wiederholt ausgestrahlt.

Selber konnte ich noch vieles dazulernen. Es ist schon erstaunlich und zugleich irgendwie befremdlich, welche enormen Fortschritte die Menschheit in Medizin, Physik, Chemie und Technik hervorgebracht hat, aber so wenig über die eigene Spezie bescheid weiß und so auf alte Vorstellungen beharrt. Der gedankliche Sprung von der Erde als Scheibe zum runden Planet muss wohl ähnlich schwierig gewesen sein. Die hohe Plastizität des menschlichen Gehirns ist bekannt und wird oft beschrieben, aber bei diesem Thema scheint es doch ziemlich aufklärungsresistent zu sein. Umso wichtiger sind solche Sendungen und es hat auch nichts mit "Gender-Wahn" zu tun, was häufiger zu hören ist, nur weil dieses Thema zum Glück inzwischen mehr Beachtung findet in den Medien.
 
 
18. Apr

Rollen
In dieser ganzen Diskussion (und auch in dem Beitrag) werden meines Erachtens nach 2 Dinge in einen Topf geschmissen, die nur auf den ersten Blick zusammenhängen:

1. Geschlecht: Bei den meisten Menschen ist dies zunächst ziemlich eindeutig bestimmt durch Chromosemensatz und Anhängsel unten oder Vorbau oben. (Natürlich gibt es hier fließende Übergänge, aber die sind relativ selten. Bei den meisten ist das zunächst so)
Es gibt Menschen die im falschen Körper geboren sind und tatsächlich nach einer anderen Physis streben, aber das trifft ja bei weitem nicht auf alle zu (ich möchte auf mein Anhängsel unten nicht völlig verzichten)

2. Gesellschaftliche Rolle: In unserer Gesellschaft ist die Rolle eines Menschen direkt mit dem Geschlecht verknüpft und damit ab Geburt gesetzt. Männlich steht hierbei für aktiv, agressiv, dominant etc. während weiblich für passiv, erduldend, zurückhaltend, sensibel etc. steht.
Wie wir (die wir uns ja mit dem Thema beschäftigen) wissen trifft diese Rollenzuteilung aber auf die Wenigsten zu. Nur gibt die Gesellschaft uns nicht die Möglichkeit, z.B. passiver Mann zu sein.
Damit nun ein Mann passiv sein darf muß er also in die Rolle "Frau" schlüpfen. Das ist uns so anerzogen. Ich glaube, daß manch einer hier diese "Krücke" nicht bräuchte, wenn es eine freiere Rollenverteilung gäbe.

Warum schreibe ich das? Ich möchte daß klarer ist und unterschieden wird, ob es gerade um Geschlecht (-> Körperlichkeit) oder um Rolle (-> Psyche) geht. Diese Unterscheidung fällt meines Erarchtens zu oft unter den Tisch. Es geht also nur um Begriffs

Möge sich niemand auf den Schlips getreten fühlen.

Gruß
Sandy
 
Themenersteller
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18. Apr

Das ist so sicher richtig, Sandy ...


es muss eben in unserer Gesellschaft noch ciel passieren,
aber mit der Erkenntnis, dass auch die Natur sich nicht immer festlegt, kann vielleicht auch die Gesellschaft offener werden ?
 
 
18. Apr

Begriffe
@ Amethyst75: Vielleicht hilft diese Erkenntnis. Ich schrieb meinen Beitrag, weil ich den Eindruck habe, dass wir uns selbst oft nicht klar sind, worüber wir gerade sprechen - Rolle oder Gender. Ungenaues Sprechen ist aber allgemein hinderlich, deshalb plädiere ich für eindeutige Wortwahl.
 
 
18. Apr

Die Unterscheidung und Differenzierung ist sicher richtig, Sandy.
Einmal das biologische Geschlecht und zum anderen das soziale Geschlecht.

Jedoch zeigt die Sendung gerade auch deutlich auf, dass es nicht einmal eine eindeutige Definition des biologischen Geschlechts gibt. Viele Versuche dies anhand von Chromosomen, Hormonspiegel, äusserlichen Geschlechtsorganen oder Hirnstruktur zu tun, haben gezeigt, dass es keine eindeutige Einteilung gibt. Die Gemeinsamkeiten zwischen Mann und Frau sind größer als die Unterschiede. Zudem können "eindeutig" männliche Ausprägungen gleichzeitig mit "eindeutig" weiblichen Ausprägungen zusammen auftreten und alle Mischformen. Daher wurde auch von einem Geschlechtskontinuum zwischen den extremen Polen Mann - Frau gesprochen. Auch im Laufe des Lebens kann sich das öfter ändern (muss aber nicht), mal mehr zum männlichen Pol hin, mal mehr zum weiblichen.

Das soziale Geschlecht wird von der Umgebung in der man lebt geprägt. Sehr aufschlußreich fand ich die Spiel-Experimente der Erwachsenen mit den Kleinkindern. Selber ist man nicht dagegen gefeit, dass selbst anerlernte Rollenmuster unser Verhalten stark prägen und diese auch wieder an die Kinder weitergeben. Kinder geschlechtsneutral aufzuziehen ist so gut wie nicht möglich, wegen unserem Einfluß und dem des Umfelds.
Selber dann aus diesem erlernten sozialen Geschlechtsverhalten herauszukommen ist dann schwierig und kompliziert. Die Gesellschaft hat eine bestimmte Erwartungshaltung an ein Geschlecht, wird es nicht erfüllt oder scheint es gar dem vermeintlich anderen Geschlecht anzugehören, sind sie irritiert. Und alles was nicht eindeutig eingeordnet kann, ist erst einmal suspekt und ist "Aussenseiter".

Ich denke, das soziale Geschlecht ist das schwierigere Thema, wenn man in der Rolle (dem Grad auf dem Geschlechtskontinuum) leben möchte, in der man sich am wohlsten fühlt.
Mir persönlich ist dabei schon beides wichtig, das körperliche und das gefühlte Empfinden möglichst zusammenzubringen.
 
Themenersteller
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19. Apr

Der Gesellschaftliche Druck ist enorm.

Im Kindergarten begann meine Nichte zB in Mädchen- und Jungenfarben einzuteilen, dadurch vielen vormalige Lieblingsshirts jetzt aus. Weil: Das geht nicht Mama!

Auch die Werbung teilt enorm in uralte Geschlechterrollen und -Bilder !

Mütter, die ihre Kinder offen und neutral erziehen wollen, werden angefeindet.
zB las ich einen Artikel über (ich glaube Sharon Stone) eine Schauspielerin, die Ihrem Kind erlaubt, zu tragen, was es möchte und ER möchte Mädchensachen tragen, also tut er das !
Warum muss dann eine Zeitschrift darüber diskutieren, ob das sein darf ? Warum sollte das nicht dürfen?

Es muss noch viel umdenken in der Gesellschaft geschehen und ich glaube, dass solche wissenschaftliche Erkenntnisse, dass zB Genetik nicht so eindeutig ist, wie wir bisher glauben, ist ein guter Anfang, dass auch die sozialen Geschlechterrollen überdacht werden.
 
 
6. Mai

Wer sich darüber noch etwas anschauen möchte, dem kann ich diese 15 minütige Dokumentation (ich nenne das jetzt mal so) nahelegen.

Die Mutter zwängt das Kind in keine spezielle Rolle, weshalb es sich als non-bonary entwickelt. Hochinteressant und ein "Angriff" auf unser veraltetes Mann-Frau Denken *g*

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